Hochwasser- und Starkregen häufen sich. Auch Kaiserslautern hat die Folgen solcher Ereignisse zu spüren bekommen. Es gibt oft keine Vorwarnzeiten. Durch Unwissenheit und mangelndes Gefahrenbewusstsein führen die Überschwemmungen vor allem in den Ortslagen zu immens hohen Schäden und gefährden sogar Menschenleben. Durch Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte soll das Bewusstsein gestärkt werden. Auch werden Vorsorgemaßnahmen angeregt.
Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Aufstellung von Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepten mit 90 %. Der Prozess wird durch das Kompetenzzentrum Hochwasservorsorge und Hochwasserrisikomanagement (KHH) begleitet. Zur Erstellung des Konzeptes hat die Stadt Kaiserslautern das Ingenieurbüro Reihsner PartG mbB (IBR) aus Wittlich beauftragt.
Überflutungsvorsorge geht nur gemeinsam. Jede Person ist gesetzlich zur Hochwasservorsorge verpflichtet. Besser geht die Daseinsvorsorge Hand in Hand. Jede Person und Institution tut was sie kann.
Die persönliche Vorsorge vor Schäden durch Hochwasser, Überflutungen oder Sturzfluten fängt am privaten Eigentum an. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung findet am 06.07.22 ein Extratermin für Gewerbetreibende statt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit sich mit Fachexperten auszutauschen. Die Veranstaltung bietet Informationen über bauliche und finanzielle, sowie Informations- und Verhaltensvorsorge.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie berichten von Ihren Erfahrungen und teilen Ihre Ortskenntnisse. Wir erstellen nach Ihrer Mitwirkung ein Maßnahmenkonzept.
Die Stadt Kaiserslautern freut sich über eine rege Teilnahme.
Fragen oder Anregungen nimmt das zuständige Referat Umweltschutz gerne entgegen unter Telefon 0631 365-1150 oder per Mail an umweltschutz@kaiserslautern.de.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.kaiserslautern.de/sozial_leben_wohnen/umwelt/wasser/hochwasser/hochwasser_starkregenvorsorgekonzept/index.html.de